DWG zu DWG Konverter: Formatversion wechseln

Umwandlung einer AutoCAD-Zeichnung von einer DWG-Version in eine andere, damit die Datei bei Ihrem Auftraggeber, im Planungsbüro, auf den unternehmensweiten Arbeitsplätzen und in jedem kompatiblen CAD-System geöffnet wird

Keine Software-Installation • Schnelle Konvertierung • Privat und sicher

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Was ist eine DWG-zu-DWG-Konvertierung?

Die DWG-zu-DWG-Konvertierung ist die Übertragung einer Arbeitszeichnung von einer Version des nativen AutoCAD-Formats in eine andere, ohne das Format selbst zu wechseln. Die Datei bleibt eine DWG, doch die interne Darstellung wird an die gewählte Edition angepasst: von R14 aus dem Jahr 1997 und R2000 (auf der viele Planungsbüros und industrielle Lösungen stehengeblieben sind) bis zu den aktuellen Editionen R2013 und R2018, in denen AutoCAD standardmäßig speichert. Auf den ersten Blick erscheint die Aufgabe lokal, doch genau die DWG-Version entscheidet meistens darüber, ob sich eine Zeichnung beim Auftraggeber, an der unternehmensweiten Arbeitsstation oder beim Subunternehmer öffnen lässt und ob die Prüfung der Projektdokumentation beim ersten Anlauf gelingt.

DWG wurde in den achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts als natives Arbeitsformat von AutoCAD entwickelt und hat sich seitdem konsequent weiterentwickelt. In jeder Folgeversion wurde die interne Darstellung erweitert: Es kamen dynamische Blöcke, mehrschichtige Ansichten, Tabellenelemente, annotative Objekte, erweiterte Plotstile, Objekte des Building Information Modeling sowie Bindungen an externe Daten hinzu. Der Grundbestand: Geometrie, Ebenen, gewöhnliche Blöcke, Bemaßungen, Texte, Schraffuren, bleibt in allen Editionen erhalten, doch an den Rändern unterscheidet sich der Entitätssatz und die Codierung erheblich. Eine in R2018 gespeicherte Zeichnung enthält physisch Strukturen, die es in R2007 nicht gab. Eine in R2000 angelegte Zeichnung nutzt die Möglichkeiten ihrer Zeit sparsam und öffnet sich oft breiter und schneller als gedacht.

Wenn eine Zeichnung in einer aktuellen AutoCAD-Version standardmäßig gespeichert wird, schreibt das Programm in die neueste DWG-Edition. Ein Empfänger, der ein AutoCAD aus früheren Jahren installiert hat, ein unternehmensweites CAD mit einer fünf Jahre alten Lizenz oder ein branchenspezifisches Paket auf einer älteren DWG-Engine betreibt, öffnet eine solche Datei mit Warnungen, mit teilweisem Inhaltsverlust oder gar nicht. Die DWG-zu-DWG-Konvertierung übersetzt die Zeichnung in die erforderliche Edition, sodass die empfangende Seite eine funktionsfähige Datei in der Version erhält, die ihr Programm nativ versteht: mit allen Blöcken, Ebenen und Annotationen und ohne erneuten Schriftverkehr über das Versenden einer anderen Version.

Die umgekehrte Aufgabe, das Hochstufen der Version, kommt bei großen, komplexen Projekten vor. Eine archivierte Zeichnung aus den frühen 2000er Jahren, geschrieben in R2000, öffnet sich beim Arbeiten mit aktuellem AutoCAD problemlos, kann aber moderne Möglichkeiten nicht vollständig ausschöpfen: annotative Maßstäbe, neue Ebenenarten, erweiterte Tabellen, BIM-Bindungen. Die Konvertierung in eine aktuelle Edition bringt die Zeichnung auf den heutigen Standard, anschließend arbeiten die Bearbeitungswerkzeuge effizienter, und die Datei wird Teil eines aktualisierten Pakets der Projektdokumentation.

Beim Versionswechsel wird der Inhalt der Zeichnung: Geometrie, Ebenen, gewöhnliche Blöcke, Bemaßungen, Texte, Schraffuren, Ansichtsfenster, Layouts, unter Beibehaltung aller wesentlichen Parameter übernommen. Entitäten, die in der Zielversion nicht existieren, werden entweder auf die nächstgelegenen kompatiblen Äquivalente vereinfacht oder durch Basisobjekte beschrieben. Nach der Konvertierung lässt sich die Datei in jedem Programm öffnen, das die gewählte DWG-Version unterstützt, und die empfangende Seite sieht dieselbe Geometrie wie der Autor.

Vergleich der DWG-Versionen

DWG-Version AutoCAD-Jahr Unterstützung in modernen CAD Unterstützung in alten CAD Geeignet für
R14 1997 Vollständig Sehr hoch Altprojekte, Planungsbüros mit Legacy-Bestand
R2000 1999 Vollständig Hoch Universeller Austausch, Standardempfehlung
R2004 2003 Vollständig Gut Moderne Programme und Anlagen
R2007 2006 Vollständig Gut Moderne Programme
R2010 2009 Vollständig Mittel Unternehmensstandard in vielen Organisationen
R2013 2012 Vollständig Mittel Aktuelle CAD-Versionen, BIM-Projekte
R2018 2017 Vollständig Eingeschränkt Nur moderne Programme und Lösungen

Die wichtigste Regel bei der Versionswahl: Orientieren Sie sich nicht an Ihrer eigenen Arbeitsumgebung, sondern an der Umgebung, in der die Datei geöffnet wird. Arbeitet der Empfänger mit aktuellem AutoCAD oder einem modernen CAD anderer Hersteller (BricsCAD, ZWCAD, NanoCAD), passt jede Edition. Verwendet der Empfänger ein älteres Programm oder eine branchenspezifische Lösung mit altem Kern, wählen Sie eine frühere Edition: R2010 und R2007 decken die meisten Fälle in Planungsbüros ab, R2000 wird für vollständig veraltete Bestände benötigt.

R2000 ist eine über Jahrzehnte bewährte, stabile Wahl, die jede professionelle Software der letzten zwanzig Jahre versteht. Einerseits umfasst diese Edition bereits praktisch alle wichtigen Entitäten: erweiterte Ebenen, fortgeschrittene Linientypen, mehrzeiligen Text, Bemaßungen mit Stilen, Schraffuren mit Füllungen, zahlreiche Blockarten. Andererseits wird sie von einem extrem breiten Spektrum an Programmen unterstützt, von professionellen CAD-Systemen verschiedener Hersteller über kostenlose Viewer bis zu branchenspezifischen Lösungen. Wenn im Voraus nicht bekannt ist, wer die Zeichnung erhält, bietet R2000 die maximale Reichweite ohne nennenswerten Funktionsverlust.

R2010 hat in der Branche einen besonderen Platz eingenommen: Auf dieser Version sind viele Planungsbüros, Ingenieurzentren und BIM-Teams stehengeblieben, weil sie die Reife des Standards mit der Unterstützung moderner Objekte (annotative Maßstäbe, erweiterte Ebenen, dynamische Blöcke) verbindet. Der interne Unternehmensstandard "alles in R2010 speichern" findet sich in Bauunternehmen, Konstruktionsbüros des Maschinenbaus und Planungswerkstätten.

R2013 und R2018 sind die aktuellen Editionen, in denen AutoCAD standardmäßig speichert. Sie werden benötigt, wenn die Zeichnung an aktuelle CAD übergeben wird oder in BIM-Prozessen mit Bindung an das Bauwerksinformationsmodell verwendet wird. Für Produktionsaufgaben und den Austausch mit Subunternehmern ist es oft sinnvoller, auf R2010 oder R2007 herunterzustufen.

Wann eine DWG-zu-DWG-Konvertierung benötigt wird

Der Auftraggeber hat ein Lastenheft mit konkreter Version geschickt

Bei Großprojekten gibt das Lastenheft direkt vor, in welcher DWG-Version die Dokumentation übergeben werden soll. Das ist besonders typisch für öffentliche Aufträge, Planungsbüros, Bauunternehmen mit etablierten BIM-Prozessen und Maschinenbaubetriebe mit unternehmensweitem CAD-Standard. Die Anforderung "speichern und in R2010 übergeben" oder "Zeichnungspaket im DWG-Format R2007 abliefern" ist keine Laune, sondern spiegelt wider, in welchen Programmen die Dokumentation geprüft, abgestimmt und archiviert wird. Die DWG-zu-DWG-Konvertierung erlaubt es, diese Anforderung in einem Schritt zu erfüllen, ohne in die Entwurfsumgebung zurückzukehren oder die Zeichnung manuell neu zu speichern.

Übergabe an einen Subunternehmer mit altem CAD

Die Subunternehmerkette eines Großprojekts umfasst Spezialisten mit unterschiedlicher Software. Die Architekturabteilung arbeitet im aktuellen AutoCAD, die Tragwerksplaner in einem spezialisierten CAD mit fünf bis sieben Jahre alter Lizenz, die Ingenieure für Elektro, Heizung und Sanitär jeweils in ihren eigenen Programmen mit DWG-Unterstützung aus verschiedenen Jahren. Eine in der neuesten Edition gespeicherte Zeichnung öffnet sich bei den einen problemlos, bei den anderen mit Teilfehlern, bei den dritten gar nicht. Das Heruntersetzen der DWG-Version auf R2010, R2007 oder R2000 löst dieses Problem: Die Zeichnung wird für alle Beteiligten der Kette zugänglich.

Unternehmensstandard für Versionen

Viele Planungsbüros und Ingenieurzentren pflegen einen eigenen Speicher- und Austauschstandard. Eine interne Regel wie "alle DWG im Archiv: R2010" oder "alle ausgehenden Zeichnungen: R2007" beruht auf der Reife dieser Editionen, der Unterstützung durch ein breites Spektrum verbundener Programme und der Stabilität der internen Vorlagen für Rahmen, Schriftfelder und Linientypen. Wenn ein Mitarbeiter im aktuellen AutoCAD arbeitet und die Zeichnung standardmäßig in R2018 speichert, muss die Datei vor der Übergabe an das Archiv oder den Subunternehmer auf den Unternehmensstandard gebracht werden. Die DWG-zu-DWG-Konvertierung automatisiert diesen Vorgang.

Kompatibilität mit Legacy-Programmen in der Industrie

Industrielle Dokumentenverwaltungssysteme, Produktdatenbanken, Stücklistengeneratoren, branchenspezifische Erweiterungen und Ingenieurpakete, die in den frühen 2000er Jahren oder davor entwickelt wurden, verstehen üblicherweise alte DWG-Versionen: R14, R2000, R2004. Wenn eine solche Software an der Produktionskette beteiligt ist, muss die Zeichnung auf die Version gebracht werden, die sie versteht. Das betrifft veraltete Produktionsplanungssysteme, spezialisierte Pakete für die Stahlbauberechnung, Programme zur automatisierten Verschachtelung von Blechmaterial und werkstatteigene Systeme zur Dokumentenverwaltung. Das Herabsetzen der DWG-Version bringt alte Software in die Lage, mit modernen Zeichnungen zu arbeiten.

Übergabe an ein Auslandsbüro oder eine Partnerfirma

Internationale Kooperation fügt eine weitere Heterogenitätsschicht hinzu. Im Auslandsbüro oder bei einer Partnerfirma können andere CAD-Versionen, eine andere Sprachlokalisierung der Oberfläche und abweichende Branchenstandards installiert sein. Eine aktuelle DWG mit nicht standardisierten Erweiterungen kann in einem fremden Programm unerwartete Ergebnisse liefern. Das Heruntersetzen der Version auf R2010 oder R2007 entfernt spezifische Entitäten und lässt nur das übrig, was in jeder Implementierung der DWG-Engine gleich interpretiert wird.

Archivierung des Projektdokumentationspakets

Die langfristige Aufbewahrung von Projektdokumentation ist eine eigene organisatorische Aufgabe. Archivanforderungen großer Auftraggeber und staatlicher Regulierungsbehörden umfassen die Übergabe des Zeichnungspakets in einer stabilen, langjährig unterstützten DWG-Edition: typischerweise R2000 oder R2010. Diese Versionen lassen sich garantiert über Jahrzehnte hinweg von praktisch jeder Software öffnen, was für ein Archiv erforderlich ist, in das man in zehn oder zwanzig Jahren Einsicht nimmt. Die Konvertierung von DWG zu DWG in eine ältere Version bereitet die Dateien für die Archivübergabe vor, ohne wesentliche Inhalte zu verlieren.

Aktualisierung von Archivdateien auf den modernen Standard

Die umgekehrte Aufgabe, das Hochstufen der Version, kommt vor, wenn ein altes Projekt wieder aufgenommen wird. Archive aus den neunziger und 2000er Jahren halten Zeichnungen in R14 oder R2000 vor, und beim Arbeiten in einem aktuellen AutoCAD treten Einschränkungen zutage: veraltete Linientypen, suboptimale interne Strukturen, Basisobjekte statt annotativer. Die Konvertierung in R2013 oder R2018 bringt die Zeichnung auf den heutigen Standard, damit neue Werkzeuge effizienter arbeiten und die Datei sich in einen modernen BIM-Prozess einfügt. Das ist besonders relevant für Sanierungen, Restaurierungen und Anbauten, bei denen die alte Dokumentation die Grundlage des neuen Projekts bildet.

Stabilisierung des Dokumentenflusses mit dem Auftraggeber

In langfristigen Verträgen zirkuliert die Dokumentation mehrfach zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber: zunächst das Konzept, dann die Entwurfsphase, dann die Ausführungsplanung, dann Anmerkungen, dann Präzisierungen, dann die Bestandsdokumentation. Wenn Auftragnehmer und Auftraggeber unterschiedliche CAD-Versionen verwenden, geht jede Abstimmungsrunde mit dem Risiko von Inkompatibilitäten einher. Die Einführung einer einheitlichen Zielversion für alle ausgehenden DWG-Dateien beseitigt dieses Risiko: Alle Zeichnungen erreichen den Auftraggeber in derselben Edition, die Programmkompatibilität ist stabil, und die Abstimmung läuft schneller.

Technische Besonderheiten der Konvertierung

Was beim Versionswechsel passiert

Der Prozess beginnt mit dem Parsen der Quelldatei. Die Zeichnung wird als vollständige hierarchische Struktur eingelesen: Header, Klassen, Tabellen (Ebenen, Linientypen, Textstile, Bemaßungsstile, Ansichten, Ansichtsfenster, Layouts), Blocktabelle mit Definitionen verschachtelter Elemente, Objektbereich mit benutzerdefinierten Einträgen sowie die Entitäten des Modellbereichs und der Layouts. Jedes Element wird auf Kompatibilität mit der Zielversion analysiert.

Die Grundgeometrie: Linien, Kreise, Bögen, Ellipsen, Polylinien, Texte, Schraffuren, Bemaßungen, gewöhnliche Blöcke und ihre Einfügungen, wird direkt übertragen: Diese Entitäten existierten bereits in den frühesten DWG-Editionen und sind in allen aktuellen erhalten. Ebenen werden vollständig übernommen, mit allen Namen, Farben, Linientypen, Linienstärken und Zuständen (Sichtbarkeit, Frieren, Sperren). Ansichtsfenster auf Layouts werden mit Bindungen, Maßstäben und Parametern für die Ebenenanzeige beibehalten.

Entitäten, die in späteren Versionen erschienen sind, werden je nach Konvertierungsrichtung unterschiedlich behandelt. Beim Heruntersetzen der Version werden erweiterte Objekte auf die nächstgelegenen Äquivalente des Grundbestands reduziert. Beim Hochstufen bleiben die ursprünglichen Entitäten unverändert, erhalten jedoch die Möglichkeit, neue Eigenschaften und Erweiterungen der Zielversion zu nutzen.

Dynamische Blöcke

Dynamische Blöcke, parametrische Objekte mit der Möglichkeit, zwischen Varianten umzuschalten, sind in R2006 erschienen und haben sich ab R2010 weit verbreitet. In R14 und R2000 existieren sie nicht. Beim Heruntersetzen auf diese frühen Versionen werden dynamische Blöcke im aktuellen Zustand in gewöhnliche Blöcke umgewandelt: Die visuelle Darstellung bleibt erhalten, die Parametrik geht verloren. Wenn die Variabilität der Blöcke für die Aufgabe des Empfängers entscheidend ist, wählen Sie eine Zielversion nicht unter R2007.

Annotative Objekte

Annotative Texte, Bemaßungen und Blöcke, also Objekte, die sich automatisch an das Ansichtsfenster skalieren, sind in R2008 erschienen. In früheren Versionen fehlen sie entweder oder sind in vereinfachter Form realisiert. Beim Heruntersetzen unter R2008 geht die Annotativität verloren: Die Objekte werden im aktuellen Maßstab fixiert. Das ist selten kritisch, weil die endgültige visuelle Darstellung auf den Layouts korrekt bleibt, doch die Möglichkeit der automatischen Maßstabsänderung verschwindet.

Tabellen und erweiterte Plotstile

Tabellen (TABLE-Entitäten) mit Zellen, Formeln und Zellstilen sind erweiterte Objekte, die in R2005 erschienen. In früheren Versionen gibt es sie nicht. Beim Heruntersetzen auf R2004 und älter werden Tabellen entweder entfernt oder in eine Sammlung von Linien und Texten mit derselben visuellen Darstellung umgewandelt. Erweiterte Plotstile, die nach R2000 hinzugekommen sind, werden beim Heruntersetzen in vereinfachter Form übertragen oder von der Ausgabedatei ausgeschlossen.

Proxy-Objekte von Drittanbieter-Erweiterungen

Proxy-Objekte, also Entitäten, die von Drittanbieter-Erweiterungen für AutoCAD erzeugt werden (etwa Objekte von BIM-Erweiterungen, Ingenieurpaketen und Branchenmodulen), bleiben als undurchsichtige Daten erhalten. Beim Versionswechsel werden Proxys in ihrer ursprünglichen Form übernommen, doch das empfangende Programm sieht sie ohne dieselbe Erweiterung als Platzhalter oder vereinfachte Konturen. Beim Heruntersetzen auf alte Editionen kann ein Teil der Proxys vollständig verloren gehen, weil die von ihnen verwendeten Datenstrukturen in der Zielversion nicht existierten.

Externe Referenzen und Bindungen

Externe Referenzen (XREF) auf andere Zeichnungen, also der Eintrag der Referenz mit Pfadangabe zur Datei, bleiben bei jedem Versionswechsel erhalten. Beim Öffnen der erhaltenen Datei muss die empfangende Seite auch die Dateien der externen Referenzen erhalten, sonst wird die Unterlage nicht angezeigt. Für die Übergabe eines Zeichnungspakets an den Subunternehmer senden Sie die Haupt-DWG zusammen mit allen abhängigen Dateien oder binden Sie die externen Referenzen vorab im Quell-CAD-System in die Hauptzeichnung ein, um eine eigenständige Datei zu erhalten.

Schriftarten und Textstile

Texte werden in DWG mit Verweis auf einen Stil gespeichert, der auf eine konkrete Schriftart verweist. Beim Versionswechsel werden Stile unverändert übernommen, doch wenn dem Empfänger die erforderliche Schriftart fehlt, ersetzt das Programm sie durch eine Standardschriftart. Das gilt gleichermaßen für das Heruntersetzen und Hochstufen der Version. Um eine identische visuelle Darstellung kritischer Beschriftungen zu garantieren, wandeln Sie wichtige Texte vorab in Geometrie um oder geben Sie die Zeichnung zusammen mit den Schriftartdateien weiter.

Layouts, Ansichtsfenster und Druckparameter

Layouts (Papierbereich), Ansichtsfenster auf Layouts und die zugehörigen Druckparameter: Bindungen, Maßstäbe, Plotstile, Einstellungen für die Ebenenanzeige, bleiben beim Versionswechsel im Rahmen des Funktionsumfangs erhalten, der in der Zielversion existiert. Beim Heruntersetzen unter R2000 wird die Layoutstruktur vereinfacht, denn das Konzept des Papierbereichs mit mehreren Layouts ist erst in R2000 entstanden.

Welche Dateien sich am besten für die Konvertierung eignen

Ideale Kandidaten:

  • Pakete der Ausführungsdokumentation zur Übergabe an den Auftraggeber in der geforderten Formatversion
  • Architektonische Grundrisse, Schnitte und Ansichten zur Übergabe an Planungsbüros mit Unternehmensstandard R2010 oder R2007
  • Konstruktionszeichnungen zum Versand an Maschinenbaubetriebe mit spezialisiertem CAD auf älterer DWG-Engine
  • Montagezeichnungen und Schaltpläne für Kollegen im Auslandsbüro mit anderer CAD-Version
  • Archivpakete zur langfristigen Aufbewahrung in einer stabilen Edition R2000 oder R2010
  • Altzeichnungen, die zur Wiederaufnahme des Projekts auf eine moderne Edition hochzustufen sind
  • Vorlagen und Standardelemente (Rahmen, Schriftfelder, Symbole) zur Anpassung an den Unternehmensstandard

Geeignet, aber mit Vorbehalten:

  • Zeichnungen mit vielen dynamischen Blöcken: Beim Heruntersetzen auf R2004 und älter werden Blöcke gewöhnlich, die Variabilität geht verloren
  • Dateien mit Proxy-Objekten von Drittanbieter-Erweiterungen: Das Ergebnis sollte visuell überprüft werden
  • Zeichnungen mit Tabellenelementen aktueller Editionen: Beim Heruntersetzen auf R2004 und älter können Tabellen zu einer Sammlung von Linien und Texten vereinfacht werden
  • Zeichnungen mit vielen spezifischen Schriftarten: Entscheiden Sie im Voraus, ob Sie die Schriftarten mitsenden oder die Texte in Geometrie umwandeln
  • Komplexe BIM-Zeichnungen mit Bindung an das Informationsmodell: Bindungen können bei deutlichem Heruntersetzen vereinfacht werden oder verloren gehen

Nicht sinnvoll zu konvertieren:

  • Unfertige Arbeitsentwürfe, die im Quell-CAD-System noch mehrfach bearbeitet werden
  • Zeichnungen mit kritischer Parametrik dynamischer Blöcke, die in der Zielversion grundsätzlich nicht unterstützt wird
  • Dateien, deren Hauptwert in spezifischen Objekten von Drittanbieter-Erweiterungen liegt, die das empfangende Programm nicht versteht

Auswahl der Zielversion: praktische Strategie

Die Wahl einer konkreten DWG-Edition für die Konvertierung ist keine technische Formalität, sondern eine Managemententscheidung, die sich direkt auf den Erfolg der Übergabe auswirkt. Bevor Sie eine Zielversion wählen, klären Sie drei Fragen: Wer wird die Datei öffnen, in welchem Programm und für welchen Arbeitsschritt. Eine Zeichnung für den endgültigen Druck und die Archivierung benötigt nicht denselben Funktionsumfang wie eine Zeichnung, die im Subunternehmerbüro weiterbearbeitet wird. Bei der ersten reicht eine grundlegende Edition, die Geometrie und Layouts zuverlässig darstellt. Bei der zweiten ist es wichtig, dass dynamische Blöcke, annotative Bemaßungen und externe Referenzen mit voller Funktionalität ankommen.

Eine bewährte Strategie für Mehrempfängerprojekte ist die Pflege einer kurzen Versionsmatrix. Tragen Sie für jede typische Empfängergruppe die geeignete Edition ein: aktuelle Auftraggeber: R2013, langjährige Planungsbüros: R2010, Subunternehmer mit altem Bestand: R2007 oder R2000, Werkstätten mit veralteter Anlagentechnik: R2000, Archive: R2000 oder R2010 nach interner Vorgabe. Die Matrix wird einmal mit der Geschäftsleitung abgestimmt und reduziert anschließend wiederkehrende Diskussionen vor jeder Übergabe. Die Konvertierung wird zur reinen Routineoperation: Ein und dieselbe Quelldatei produziert in Sekunden die jeweils passende Edition für jeden Empfänger.

Behalten Sie zugleich im Blick, dass das Heruntersetzen einer Version nicht das Ziel an sich ist, sondern ein Werkzeug zur Erfüllung eines konkreten Bedarfs. Wenn der Empfänger ohne Schwierigkeiten mit der aktuellen Edition umgehen kann, übergeben Sie ihm die aktuelle Edition. Vermeiden Sie unnötiges Vereinfachen "vorsorglich": Jeder Schritt in eine ältere Edition kann mit dem Verlust einzelner Möglichkeiten verbunden sein, und ein nicht erforderliches Heruntersetzen verringert den Gesamtwert der Datei für die spätere Bearbeitung.

Vorteile des DWG-Versionswechsels

Kompatibilität mit jedem Empfänger ohne Verlust des nativen Formats. Der wichtigste Vorteil von DWG zu DWG ist die Möglichkeit, die Datei an den Empfänger anzupassen und zugleich im nativen AutoCAD-Format zu bleiben. Der Auftraggeber, der an die Arbeit mit DWG gewöhnt ist, erhält genau eine DWG der erforderlichen Edition. Es ist nicht nötig, auf Austauschformate auszuweichen, spezifische Objekte gehen nicht verloren, und es kommen keine Fragen auf, warum keine DWG geliefert wurde. Eine Quelle, ein universelles Paket für die gesamte Kette.

Einhaltung von Unternehmensstandards. Wenn eine Organisation einen Speicher- und Austauschstandard in einer konkreten DWG-Version pflegt, automatisiert die Konvertierung das Anpassen ausgehender Zeichnungen an diesen Standard. Das verringert Fehler bei manueller Arbeit, beschleunigt die Übergabe der Dokumentation und entlastet die prüfenden Fachkräfte.

Erhalt der vollständigen Zeichnungsstruktur. Im Unterschied zum Wechsel auf Austauschformate bewahrt die DWG-zu-DWG-Konvertierung die gesamte Hierarchie der Zeichnung: Ebenen mit erweiterten Eigenschaften, gewöhnliche und dynamische Blöcke, Ansichtsfenster auf Layouts, Plotstile, Layoutbindungen, benutzerdefinierte Eigenschaften, externe Referenzen. Das empfangende Programm erhält eine arbeitsfähige Datei, die zur Bearbeitung bereit ist, und keine vereinfachte Darstellung zur reinen Ansicht.

Erfüllung von Unternehmens- und Behördenvorgaben. Viele große Auftraggeber, staatliche Regulierungsbehörden und Planungsbüros fordern die Übergabe der Dokumentation in einer konkreten DWG-Version. Die Konvertierung ermöglicht es, solche Anforderungen zu erfüllen, ohne CAD neu zu installieren oder zusätzliche Lizenzen zu erwerben.

Kompatibilität mit branchenspezifischen Erweiterungen und Paketen. Spezialisierte Programme für Stahlbau, Gebäudetechnik, Generalpläne und BIM-Projekte sind oft an eine konkrete Version der DWG-Engine gebunden. Das Heruntersetzen oder Hochstufen der Quellzeichnung auf diese Version ebnet den Weg zur Arbeit mit solchen Programmen.

Langlebigkeit für Archive. Eine stabile, breit unterstützte DWG-Edition macht die archivierte Zeichnung zu einem Dokument, das auch in Jahrzehnten lesbar bleibt. Wenn CAD-Generationen einander ablösen, wird der Grundbestand der Entitäten alter Editionen weiter unterstützt, und das Archivmaterial bleibt für künftige Zugriffe verfügbar.

Bequemlichkeit der langfristigen Projektbetreuung. In langfristigen Verträgen mit jahrelanger Betreuung eines Gebäudes, einer Maschine oder eines Ingenieursystems wird die Dokumentation mehrfach aktualisiert und zwischen verschiedenen Beteiligten weitergegeben. Eine einheitliche Zielversion für alle Dateien des Pakets vereinfacht die Betreuung, schließt Inkompatibilitäten aus und reduziert die Anzahl der Rückfragen zwischen den Prozessbeteiligten.

Verringerung von Inkompatibilitätsrisiken. Aktuelle Editionen enthalten erweiterte Entitäten, die sich in unterschiedlichen Programmen mit DWG-Engine unterschiedlich verhalten. Eine grundlegende Edition entfernt diese Erweiterungen und lässt nur das übrig, was alle Implementierungen gleich interpretieren. Das verringert die Zahl visueller Artefakte und unerwarteter Ergebnisse beim Empfänger.

Einschränkungen und Empfehlungen

Die wichtigste Einschränkung beim Heruntersetzen der Version ist der unvermeidliche Verlust eines Teils der Möglichkeiten, die in späteren Editionen erschienen sind. Dynamische Blöcke werden im aktuellen Zustand fixiert, die Annotativität geht verloren, Tabellenelemente werden vereinfacht. Bevor Sie eine kritische Zeichnung mit vielen modernen Entitäten versenden, gehen Sie den Inhalt durch und beurteilen Sie, welche Objekte vereinfacht werden und ob das für die Aufgabe des Empfängers akzeptabel ist. Für die meiste Produktions- und Projektdokumentation sind diese Einschränkungen kaum spürbar, doch für Präsentations- und BIM-Material lohnt sich eine vorherige visuelle Prüfung.

Die zweite Einschränkung ist die Bindung an das Programm beim Empfänger. Auch wenn eine geeignete DWG-Edition gewählt wurde, interpretiert nicht jede Implementierung der DWG-Engine sie identisch. Moderne CAD-Systeme verschiedener Hersteller (BricsCAD, ZWCAD, NanoCAD) haben ihre Eigenheiten beim Parsen von DWG, und seltene Entitäten können sich unterschiedlich verhalten. Prüfen Sie das Ergebnis unbedingt: Öffnen Sie die erhaltene Datei in demselben Programm, in dem der Empfänger arbeiten wird, oder in dessen kostenlosem Viewer, und vergleichen Sie sie mit dem Original.

Die dritte Einschränkung sind Schriftarten. Texte verweisen auf Stile mit Schriftarten, und wenn die erforderliche Schriftart beim Empfänger fehlt, werden die Beschriftungen mit der Standardschriftart angezeigt. Wenn die visuelle Identität der Beschriftungen kritisch ist, wandeln Sie wichtige Texte vor der Konvertierung in Geometrie um oder geben Sie die Schriftartdateien zusammen mit der Zeichnung weiter.

Wenn die DWG für die Produktion oder die Übergabe an den Auftraggeber vorbereitet wird, prüfen Sie nach der Konvertierung unbedingt Maßeinheiten und Maßstab, Ebenennamen, Bindungen der Ansichtsfenster und Druckparameter. Eine Abweichung der Einheiten verwandelt ein Bauteil in ein Objekt anderer Größe. Eine Änderung der Ebenennamen verletzt die Unternehmensregeln zur Plangestaltung. Öffnen Sie die erhaltene DWG in einem externen Viewer oder in einem anderen CAD-Programm und gleichen Sie wichtige Parameter mit der Quelldatei ab.

Verwenden Sie nicht ohne Not eine zu alte Edition. R14 ist die mit altem Bestand am besten verträgliche Version, doch ihr fehlen die meisten Möglichkeiten der letzten zwanzig Jahre. Wenn der Empfänger ein modernes Programm einsetzt, ist ein Heruntersetzen auf R14 sinnlos: Es vereinfacht die Zeichnung lediglich über das nötige Maß hinaus. Wählen Sie die Edition nach dem für die Aufgabe minimal ausreichenden Kompatibilitätsniveau. Für die meisten Subunternehmerketten in Bauwesen und Maschinenbau genügt R2010 oder R2007. Für völlig veralteten Bestand: R2000. R14 wird selten benötigt, in der Regel für spezifische Branchenprogramme oder Altsysteme.

Wofür wird die DWG-zu-DWG-Konvertierung verwendet

Übergabe des Dokumentationspakets an ein Planungsbüro

Das Lastenheft gibt direkt die Zielversion der DWG vor, etwa R2010 oder R2007. Konvertieren Sie das ausgehende Zeichnungspaket in einem Vorgang in die geforderte Edition, um die Abnahme beim ersten Anlauf ohne formale Beanstandungen zu bestehen. Das ist besonders relevant für öffentliche Aufträge und große Planungsorganisationen mit unternehmensweitem Versionsstandard.

Übergabe an einen Subunternehmer mit altem CAD

Die Subunternehmerkette eines Großprojekts umfasst Spezialisten mit unterschiedlichen CAD-Systemen und Lizenzen aus verschiedenen Jahren. Setzen Sie die DWG-Version auf R2010 oder R2007 herab, damit alle Beteiligten der Kette die Zeichnungen in ihrem Programm öffnen und bearbeiten können, ohne Schriftverkehr über Versionen führen zu müssen.

Einhaltung des unternehmensweiten Speicherstandards

Der interne Standard der Organisation verlangt die Speicherung aller DWG-Dateien in einer konkreten Edition (zum Beispiel R2010). Bringen Sie aktuelle ausgehende Zeichnungen vor der Archivübergabe oder dem Versand an Partner auf den Unternehmensstandard: Das automatisiert einen Vorgang, der sonst in jedem Projekt manuell ausgeführt wird.

Archivierung des Projektdokumentationspakets

Archivanforderungen großer Auftraggeber und staatlicher Regulierungsbehörden umfassen die Übergabe des Zeichnungspakets in einer stabilen, langjährig unterstützten DWG-Edition. Die Konvertierung in R2000 oder R2010 bereitet die Dateien für die langfristige Aufbewahrung vor, damit die Dokumentation auch in Jahrzehnten lesbar bleibt, unabhängig vom Wechsel der Software.

Wiederaufnahme eines Archivprojekts in aktuellem CAD

Ein altes Projekt aus den neunziger und 2000er Jahren liegt in R14 oder R2000 vor. Bei der Wiederaufnahme im aktuellen AutoCAD treten Einschränkungen zutage: Basisobjekte statt annotativer, veraltete Ebenen, suboptimale interne Strukturen. Stufen Sie die Version auf R2013 oder R2018 hoch, damit moderne Werkzeuge effizient mit dem Archivmaterial arbeiten und sich die BIM-Integration reibungslos vollzieht.

Übergabe an ein Auslandsbüro oder eine Partnerfirma

Beim ausländischen Partner ist eine andere CAD-Version mit anderer Sprachlokalisierung der Oberfläche und abweichenden Branchenstandards installiert. Setzen Sie DWG auf R2010 oder R2007 herab: Das entfernt spezifische Entitäten und lässt nur das übrig, was in jeder Implementierung der DWG-Engine gleich interpretiert wird. So entfallen die meisten Probleme bei der internationalen Übergabe der Dokumentation.

Tipps für die Konvertierung von DWG zu DWG

1

Wählen Sie die Version nach dem Empfänger, nicht nach sich selbst

Klären Sie vor der Konvertierung, in welchem Programm oder auf welcher Anlage die Datei geöffnet wird. Für moderne CAD-Systeme passt jede Edition, für Planungsbüros mit Unternehmensstandard wird oft R2010 oder R2007 verlangt, für Legacy-Programme R2004 oder R2000. Speichern Sie die Zeichnung nicht standardmäßig in der neuesten Edition, wenn Sie wissen, dass der Empfänger mit einer Lizenz aus früheren Jahren arbeitet.

2

Bewahren Sie die Original-DWG parallel zur heruntergesetzten Version auf

Wenn die Zeichnung viele dynamische Blöcke, annotative Bemaßungen oder Proxy-Objekte von Drittanbieter-Erweiterungen enthält, werden diese beim Heruntersetzen vereinfacht. Bewahren Sie die Originaldatei in der ursprünglichen Edition neben der heruntergesetzten Kopie auf: Das schützt vor dem Verlust von Funktionen bei der weiteren Bearbeitung im Quell-CAD-System und sichert die Möglichkeit, zur vollwertigen Zeichnung zurückzukehren.

3

Prüfen Sie nach der Konvertierung Ebenennamen und Einheiten

Öffnen Sie die erhaltene DWG nach dem Versionswechsel in einem externen Viewer oder in einem anderen CAD-Programm und gleichen Sie Ebenennamen, Maßeinheiten, Maßstäbe der Ansichtsfenster und Druckparameter mit der Quelldatei ab. Eine Abweichung der Einheiten verwandelt ein Bauteil in ein Objekt anderer Größe, eine Änderung der Ebenennamen verletzt die Unternehmensregeln zur Plangestaltung. Das sind die typischen Kontrollpunkte bei der Abnahme der Dokumentation.

4

Bereiten Sie für jeden Empfänger eine eigene Version vor

Dasselbe Projekt geht oft an mehrere Adressaten mit unterschiedlichen Anforderungen: Der Auftraggeber erwartet R2010, das Planungsbüro R2007, der Subunternehmer R2000, das Archiv R2010. Bereiten Sie aus der Quelldatei für jeden Empfänger ein eigenes Paket vor, ohne in die Entwurfsumgebung zurückzukehren. Das spart Zeit und verringert das Risiko von Fehlern bei der manuellen Übergabe und beim erneuten Speichern.

Häufig gestellte Fragen

Welche DWG-Version passt zu den meisten Empfängern?
Die universelle Wahl ist R2000 oder R2010, je nach Priorität. R2000 wird von praktisch jeder professionellen Software der letzten zwanzig Jahre unterstützt und passt, wenn im Voraus nicht bekannt ist, wer die Zeichnung erhält. R2010 hat einen besonderen Platz als Unternehmensstandard in vielen Planungsbüros und Ingenieurzentren eingenommen, weil sie Reife mit der Unterstützung moderner Objekte verbindet. Für veralteten Bestand wählen Sie R14 oder R2004, für aktuelle CAD-Systeme R2013 oder R2018.
Was passiert mit dynamischen Blöcken beim Heruntersetzen der Version?
Dynamische Blöcke sind in R2006 erschienen und haben sich ab R2010 weit verbreitet. Beim Heruntersetzen auf R2004 und älter werden sie im aktuellen Zustand in gewöhnliche Blöcke umgewandelt: Die visuelle Darstellung bleibt erhalten, doch die Möglichkeit, zwischen Varianten umzuschalten, geht verloren. Wenn die Variabilität der Blöcke entscheidend ist, wählen Sie eine Zielversion nicht unter R2007. Ist gerade die Dynamik wichtig, übergeben Sie die Zeichnung besser in der ursprünglichen aktuellen Version.
Bleiben Layouts, Ansichtsfenster und Druckparameter erhalten?
Ja, Layouts (Papierbereich), Ansichtsfenster mit Bindungen und Maßstäben, Druckparameter und Plotstile bleiben beim Versionswechsel im Rahmen des Funktionsumfangs erhalten, der in der Zielversion existiert. Das Konzept des Papierbereichs mit mehreren Layouts ist in R2000 entstanden, daher wird die Layoutstruktur beim Heruntersetzen unter diese Edition vereinfacht. Für alle aktuellen DWG-Versionen werden die Layouts vollständig übernommen.
Lässt sich umgekehrt die Version einer alten DWG erhöhen?
Ja, die umgekehrte Aufgabe ist ebenfalls lösbar. Beim Hochstufen bleiben die ursprünglichen Entitäten unberührt, doch die Dateistruktur wird auf den modernen Standard gebracht. Basisobjekte erhalten erweiterte Eigenschaften der neuen Edition: annotative Maßstäbe, erweiterte Ebenen, neue Blockarten. Das ist praktisch für archivierte Zeichnungen, die in einem aktuellen Projekt wieder aufgenommen werden, und für die Integration alter Dokumentation in BIM-Prozesse.
Können mehrere Dateien gleichzeitig konvertiert werden?
Ja, der Service unterstützt die Stapelverarbeitung. Laden Sie ein Paket DWG-Dateien gemeinsam hoch, und jede einzelne wird in die gewählte Zielversion umgewandelt. Der Download erfolgt für jede Datei separat. Das ist praktisch für die Vorbereitung eines vollständigen Pakets der Projektdokumentation zur Übergabe an den Auftraggeber oder für die Anpassung einer Archivsammlung an den Unternehmensstandard.
Eignet sich das Ergebnis zur Übergabe an ein Planungsbüro?
Ja, sofern eine Edition gewählt wird, die dem Unternehmensstandard des Büros entspricht. Viele Planungsorganisationen und staatliche Auftraggeber geben die Zielversion direkt im Lastenheft vor, am häufigsten R2010 oder R2007. Die Konvertierung erlaubt es, das ausgehende Zeichnungspaket auf den vorgegebenen Standard zu bringen, ohne CAD neu zu installieren. Prüfen Sie nach der Konvertierung Maßeinheiten, Ebenennamen und Bindungen der Ansichtsfenster: Das sind die typischen Kontrollpunkte bei der Abnahme.
Was eignet sich besser für ein Langzeitarchiv: R2000 oder R2010?
Beide Editionen sind stabil und werden seit Jahrzehnten unterstützt. R2000 ist die universelle Wahl: breite Kompatibilität mit jeder Software und Zuverlässigkeit über zwei Jahrzehnte hinweg. R2010 ist die fortgeschrittene Variante: Sie bewahrt moderne Entitäten (dynamische Blöcke, Annotativität) bei breiter Unterstützung. Für technische Zeichnungen mit grundlegender Geometrie eignet sich R2000 gut. Für architektonische und BIM-Projekte ist R2010 besser, um die organisatorische Struktur der Zeichnung und die fortgeschrittenen Objekte zu erhalten.
Ändert sich die visuelle Darstellung der Zeichnung nach der Konvertierung?
Die Grundgeometrie: Linien, Kreise, Bögen, Polylinien, Schraffuren, Bemaßungen, Texte, wird unverändert übergeben. Beim Heruntersetzen der Version können sich spezifische Objekte vereinfachen: Dynamische Blöcke werden im aktuellen Zustand fixiert, annotative Bemaßungen verlieren die automatische Skalierung, erweiterte Tabellen werden zu Linien und Texten. Für typische Produktions- und Projektdokumentation sind diese Einschränkungen meist unwesentlich, doch für Präsentationsmaterial und BIM-Zeichnungen lohnt sich eine visuelle Prüfung des Ergebnisses vor dem Versand an den Empfänger.